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EFQM 2017

29. Oktober 2020

Antragsrunde für Erasmus+ Partnerschaften gestartet!

In der zusätzlichen Antragsrunde für Strategische Partnerschaften werden im Bereich der Erwachsenenbildung Austausch- und Innovationsprojekte für Kreativität und Kultur gefördert.

Einreichungsfrist ist der 29. Oktober 2020, 12:00 Uhr mittags (Brüsseler Zeit).

Aktuelle Informationen bei der NA BIBB: https://www.na-bibb.de/index.php?id=7322

Eine Antragstellung ist aktuell noch nicht möglich. Die entsprechenden Antragsformulare werden voraussichtlich Anfang September 2020 bereitgestellt.

Online-Seminar am 10. September 2020 von 10 bis 12 Uhr für Strategische Partnerschaften im Bereich Erwachsenenbildung im Kultur- und Kreativsektor. Information und Anmeldung: https://pretix.eu/CEDKULTUR/kreativekultur/

Skizzenberatung bei der NA BIBB ab sofort: https://www.na-bibb.de/erasmus-erwachsenenbildung/strategische-partnerschaften/beratung/?accordion=Projektskizzenberatung&accordion=Projektskizzenberatung/

Eckdaten der Förderung:

Förderfähig sind Projekte zum Austausch guter Praxis (Austauschprojekte) und Projekte zur Unterstützung von Innovationen (mit intellektuellen Outputs, d.h. Ergebnissen wie Kurskonzepte, Materialien, Instrumente etc.).

Grundsätzlich haben Sie bei Strategischen Partnerschaften die Auswahl zwischen Innovations- und Austauschprojekten. Zum Antragsverfahren vergleiche die Anleitung bei der NA BIBB. Letztere sind in der Erwachsenenbildung sehr beliebt, da es um den Transfer und den Austausch von Guter Paxis geht. In Zusammenarbeit mit mindestens zwei Bildungspartnern aus mindestens zwei verschiedenen europäischen Ländern können Vorgehensweisen, Lösungen, Konzepte, Methoden u.v.a.m. erkundet und adaptiert werden. Die NA BIBB hat speziell für Austauschprojekte eine Handreichung erstellt.

Projektdauer: Die Projekte können zwischen 12 und 24 Monaten dauern. Der Projektbeginn liegt zwischen dem 01.03.2021 und dem 30.06.2021 für 12 bis 24 Monate.

Fördersumme: Maximal 300.000 Euro für 24 Monate Laufzeit.

Inhaltliche Kriterien der Förderfähigkeit:
Die COVID-19-Krise hat die Kultur- und Kreativbranchen besonders hart getroffen. Mit Partnerschaften für Kreativität sollen Organisationen im Bereich der formalen, informellen und nichtformalen Bildung dazu angeregt werden, gemeinsam mit Akteuren der Kreativ- und Kulturbranchen darauf hinzuwirken, dass ein stärkeres europäisches Bewusstsein entsteht und Menschen aktueller und künftiger Generationen unabhängig von ihrem sozialen und kulturellen Hintergrund zu erfolgreichen Innovatoren in ihrem lokalen Umfeld werden können. Ein weiteres Ziel besteht darin, junge Menschen und Erwachsene mit den Instrumenten und Kompetenzen auszustatten, die sie für die Schaffung kreativer und innovativer Lösungen benötigen, mit denen völlig neue Risiken und gesellschaftliche Herausforderungen bewältigt und Möglichkeiten erschlossen werden können, die in einer Krisensituation erforderlich sein könnten. (…)

Um förderfähig zu sein, müssen die Vorhaben auf folgende Priorität abzielen:

Entwicklung von Fertigkeiten und Integration durch Kreativität und Kunst:
Vorrang erhalten ferner Bildungsmaßnahmen und lebenslanges Lernen, informelles und nichtformales Lernen und Jugendarbeit (auch digitale Jugendarbeit) mit einer kulturellen und kreativen Komponente. So soll jungen Generationen und Fachkräften geholfen werden, sich Fertigkeiten und Kompetenzen, darunter auch digitale Kompetenzen, anzueignen, die Kreativität in der Bildung fördern. Ebenso sollen Qualität, Innovation und Anerkennung von Jugendarbeit, die das kreative Potenzial junger Menschen fördert, verbessert werden, damit die kulturellen und kreativen Sektoren widerstandsfähiger werden. Vorrangig werden auch Maßnahmen sein, die zur Schaffung von Arbeitsplätzen, nachhaltiger Entwicklung und sozialer Integration durch Kunst beitragen können, indem sie Ansätze für einen innovativen, partizipatorischen und interkulturellen Dialog fördern, in deren Rahmen Interessenträger in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung und Jugend mit Organisationen der kulturellen und kreativen Sektoren verzahnt werden.

Es gelten die Rahmenbedingungen, wie sie bereits im Erasmus+ Programmleitfaden 2020 für die Leitaktion 2 Strategische Partnerschaften veröffentlicht sind.