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EFQM 2017

Themen

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Überblick

Integration von (Neu)zuwanderern

1. Zahlen, Daten, Fakten

Masterplan der Agentur für Arbeit zum Asyl- und Integrationsprozess

Der Masterplan stellt die Ausgangslage, die aktuellen Herausforderungen, wie das Zielbild und die Handlungsfelder im Asyl- und Integrationsprozess ebenso dar. Der Plan bietet einen Überblick und eine gute Gesprächsgrundlage für Gespräche mit der Agentur für Arbeit.

Integrationsgesetz am 6. August 2016 in Kraft getreten

Am 7. Juli 2016 hat der Bundestag für das Integrationsgesetz gestimmt. Durch den Gesetzentwurf sollen Änderungen in den Sozialgesetzbüchern II, III und XII, dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG), dem Aufenthaltsgesetz (AufenthG) sowie dem Asylgesetz (AsylG) vorgenommen werden. Hier finden Sie detailliertere Informationen zu den Änderungen sowie den Integrationsgesetzesentwurf.

Zugang zu beruflicher Bildung für Zuwanderer - Befunde

Welche Vorqualifikationen und Berufserfahrungen bringen Zuwanderer mit? Welche Erfahrungen gibt es mit der Feststellung von Kompetenzen von Migranten? Wie müssen vielversprechende Aus-und Weiterbildungskonzepte aussehen? Befunde und Ergebnisse zu diesen und weiteren Fragen lieferte das Juli-Forum der Arbeitsgemeinschaft Berufsbildungsforschungsnetz. Sämtliche Präsentationen liegen zum Abruf unter http://vhs.link/XC7NtP.

2. Konzepte und Arbeitshilfen

Allgemeine Informationen

  • Detailinformationen zu Asyl-Zahlen, Aufenthaltsstatus, Arbeitsmarktintegration, Förderprogrammen etc.
  • Übersicht zur Integration Geflüchteter in den Arbeitsmarkt nach Aufenthaltstatus, Arbeitsmarktzugang, Sozialleistungen, Zuständigkeiten

Beispielkonzepte für Bildungsgutschein-Maßnahmen nach § 81 SGB III
  • vhs Regen, FbW-Maßnahme für Teilnehmer nach Absolvierung eines IK; Ziel: Arbeitsmarktintegration; Dauer: 23 Wochen, incl. 3 *3 Wochen Praktikum
  • BAP Passau (Tochter der vhs Passau), BPW (=Berufspraktische Weiterbildung), Zielgruppe: Asylbewerber mit Bleibeperspektive in Zuständigkeit AA, Asylberechtigte in Zuständigkeit JC; Zielsetzung: Erwerb berufl. Allgemeinkenntnisse in den Bereichen Pfleg, Hotel, IT, kaufmännische, Dauer: ein Schuljahr, incl. 3 Praktika
  • vhs Wilhelmshaven, ähnlich wie Konzept der BAP Passau, mit weiteren Beruffeldern. Konzept in Kurzform

Beispielkonzepte für Aktivierungsgutschein-Maßnahmen nach § 45 SGB III
  • vhs Regen, Beruf und Sprache, Dauer: 3 Monate, 2 Tage praktische Unterweisung; Zielgruppen: Teilnehmer der Agentur für Arbeit, v.a. aber JC; Ziel: Sondierung und Orientierung im Vorfeld eines Integrationskurses; Inhalt: Sprachfeststellung, Test A1, Berufsfeldorientierung, Arbeitsmarktinfos
  • vhs Kelheim, Berufl Grundqualifikation mit Deutschanteilen, VZ, 22 Wochen, für Kunden der AA und JC,Ziel: Integration/Vermittlung
  • vhs Cham, BiG, TZ, 24 Wochen, Zielgruppe: TN an IK und Alphakursen, die parallel beruflich sich qualifzieren, Ziel: Integration

Leitfaden "Integration von Flüchtlingen in Ausbildung und Beschäftigung"

Der Leitfaden des DIHK liefert kompakte Informationen zu den Themen: Aufenthaltsstatus, Beschäftigung, Ausbildung, Praktikum, Anerkennung ausländischer Abschlüsse, Sprachförderung, Integration vor Ort. https://www.unternehmen-integrieren-fluechtlinge.de/fileadmin/assets/pdfs/dihk-leitfaden-integration-fluechtlinge_Jan_2016.pdf

Arbeitshilfe zum Thema Praktika

Die Arbeitshilfe „Rahmenbedingungen von Praktika und ähnlichen betrieblichen Tätigkeiten für Asylsuchende und geduldete Ausländer/innen“, die vom Caritasverband erstellt wurde, gibt einen umfassenden Überblick zu rechtlichen Rahmenbedingungen bezüglich Praktika.

3. Good practice

vhs Selb: Kombi Alpha+, Quali + Ausbildungsvermittlung

Die vhs Selb zeigt wie junge Geflüchtete erfolgreich in den Arbeitsmarkt finden. Von 14 Teilnehmern der Agenturmaßnahme Step by Step haben alle einen Ausbildungsvertrag für September in der Tasche. Dabei hatten die Jugendlichen im Herbst Oktober noch keine Kenntnis des lateinischen Alphabets oder der deutschen Sprache. Durch die Kombination von Alpha + Kursen und einer Bildungsgutschein-Maßnahme in Kooperation mit der Agentur für Arbeit, konnten alle Schüler und Schülerinnen den qualifizierten Hauptschulabschluss erwerben und nach einem Praktikum einen Ausbildungsplatz finden. Volkhochschulen, die im Bereich „Übergang Schule-Beruf“ aktiv oder mit jungen Geflüchteten arbeiten können beim bvv das Konzept erhalten. Nähere Auskünfte erteilt auch Michaela Herrmannsdörfer von der vhs Selb unter der Telefonnummer: 09287 8005123.



Kooperationsmodell zur Integration von Flüchtlingen und Geringqualifizierten

BA, BAMF, BDA und DGB haben Ihre Unterstützungsangebote stärker verzahnt und ein Vier- Phasen-Modell zur zügigen und nachhaltigen Arbeitsmarktintegration vorgestellt. Dieses richtet sich sowohl an geflüchtete Personen, wie auch an Geringqualifizierte und bietet verschiedenen Optionen zur Kombinationen von Spracherwerb, Qualifizierung und Beschäftigung und Begleitung. Modelle und Erläuterungen finden Sie rechts zum Download.


Firmenkunden

vhs-Leitfaden für das Firmenkundengeschäft

Im Downloadbereich steht Ihnen ein umfangreicher Leitfaden mit Toolbox mit rund 50 Vorlagen für das professionelle Firmenkundengeschäft an Volkshochschulen zur Verfügung. Er beschreibt den gesamten Prozess von der Kundenakquise über die Seminardurchführung bis zu Nachbereitung und gibt zahlreiche Empfehlungen, Vorlagen, Formularen und Webinaren als praktische Arbeitshilfen. Diese sollen dazu dienen, das Firmenkundengeschäft an Volkshochschulen auf - oder weiter auszubauen. Der Leitfaden wird in unregelmäßigen Abständen um Arbeitshilfen und Vorlagen ergänzt nach dem Prinzip „aus der Praxis für die Praxis“. Er bietet viele Ansatzpunkte, um die gelebte Praxis vor Ort zu verbessern, kann aber ebenso zum Einstieg in die Erschließung des Geschäftsfeldes nach dem Motto „Klein anfangen, systematisch ausbauen“ genutzt werden.

Der Leitfaden steht sowohl als Einzeldokument zum Download mit Hyperlinks auf die Vorlagen, als auch als Gesamtpaket mit allen Anlagen zur Verfügung. (Login erforderlich)

Webinare – Praktische Anleitung fürs Marketing

Weit über 90 % der Geschäftsanbahnung in der Weiterbildung läuft über das Internet. Das Internet ist zum wichtigsten Verkäufer geworden. Doch wie generiere ich mehr Anfragen von Firmen über meine Website? Was muss ich im Einzelnen tun? Wie können klassische Akquise-Instrumente meinen Online-Akquise praktisch flankieren. Auf diese und weitere Fragen zur konkreten Marketingpraxis mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen und vielen Empfehlungen gibt diese Webinar-Reihe Antwort. Sie finden alle Webinare zur Nachlese rechts im Downloadbereich (Login erforderlich).


DQR

Im Mai 2013 wurde nach 6 jähriger Entwicklungsphase der Deutsche Qualifikationsrahmen (DQR) von den beteiligten Bundes- und Länderbehörden offiziell verabschiedet. Worum es geht erfahren Sie hier in einem Kurzfilm.

Für Volkshochschulen ist der Handlungsbedarf momentan noch eher gering, da in den DQR bisher nur formale, nach Berufsbildungsgesetz (BBiG) geregelte Abschlüsse eingeordnet wurden. Hochschulen, Kammern und Berufsfachschulen werden daher zukünftig auf Ihren Abschlusszeugnissen entsprechende Vermerke zur DQR-Zuordnung führen. Damit können die erworbenen Abschlüsse von Bildungseinrichtungen und Arbeitgebern zukünftig europaweit besser eingeschätzt und verglichen werden. Die Zuordnung non-formal erworbener Kompetenzen zum DQR steht seit dem Jahr 2014 aus. Ausgewählte Qualifikationen – unter anderem auch vhs-Qualifikationen wie der Xpert Business Manager - liegen dem BMBF zum Prüfung vor.

Die Vertreter der Kammern, Hochschulen, Rat der Weiterbildung, Sozialpartner, Bund und Ländern sind sich einig, dass der DQR hauptsächlich für die beruflich relevanten Kompetenzen von Bedeutung sein wird und für die politische, kulturelle oder Gesundheitsbildung weniger Relevanz hat. Jenseits von einer Zuordnung zum DQR ist es für Volkshochschulen eine Chance, die Qualität von Curricula und Marketingmaterialien durch lernergebnis-, und kompetenzorientierte Beschreibungen zu steigern.

Wie das geht, beschreiben Handlungsleitfäden zum Download: Handreichung 1 (DQR) und 2 (ECVET) sowie der Leitfaden Lernergebnisorientierung, außerdem das Zuordnungsbeispiel für Xpert Business sowie der Fragebogen, anhand dessen die Grundlagenseminare DQR konform beschrieben wurden. Die Vorlage für die Vorgehenweise für eine DQR konforme Beschreibung finden Sie ebenfalls zum Download.

Weitere Materialien wie z.B. das Handbuch zum DQR mit Erläuterungen zu Struktur, Zuordnungen, Verfahren und Zuständigkeiten stehen zum Download zur Verfügung auf www.deutscherqualifikationsrahmen.de

Das Vorzeige-Beispiel für die Einordnung einer non-formalen, gleichwohl aber hochformalisierten Qualifikation ist der Xpert Business Manager. Der Lehrgang, bzw. Abschluss erfüllt vorbildlich alle Kriterien zur Einordung in den DQR. Dem zuständigen Gremium im BMBF liegen weiterhin zur Bearbeitung vor: Xpert CCS, Xpert ECP, Grundlagenseminare, Eurolta und einige weitere Qualifikationen aus dem vhs-Bereich.

Glossar „Was ist was in der Europäischen Berufsbildungspolitik“

Was ist ESCO, EURES oder PLOTEUS, oder was ist genau gemeint mit dem lebenslangen Lernen? Die Zahl der bildungspolitisch relevanten EU-Begriffe und der dahinter steckenden Initiativen, Instrumente und Förderprogramme hat seit Beginn des „Kopenhagen-Prozesses“ stark zugenommen. Einen Überblick über die Initiativen und Instrumente der Europäischen Kommission liefert ein Glossar des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, zu finden unter http://vhs.link/Z6DxF3.


Marketinghilfen

Einzelschulungen an der Volkshochschule

Unter dem Titel isi – individuell, schnell, intensiv – hat die Volkshochschule München SüdOst ein Kursformat für Einzelschulungen für Privatpersonen geschaffen.

Die Individualtrainings werden auf Anfrage in allen Fachbereichen vermittelt. Besonders gefragt sind berufliche Themen wie Office-Anwendungen und Adobe InDesign, aber auch Videobearbeitung. Es bieten sich alle Themen an, die innerhalb von drei Stunden behandelt werden können. Dass die Nachfrage vorhanden ist, zeigen zahlreiche Anfragen und Buchungen. Der bvv stellt Ihnen den Muster-Flyer (pdf) für das Angebot isi - individuell, schnell, intensiv - zur Verfügung.


Außerdem können Sie den Muster-Flyer im Format InDesign als ZiP-Datei herunterladen. Bitte wählen Sie bei Klick mit der linken Maustaste die Option "Datei speichern", da sich ZiP-Dateien nicht online öffnen lassen. Sie müssen zunächst die Datei lokal auf Ihrem Rechner speichern. Alternativ klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Datei und wählen die Option: "Ziel speichern unter".

Musterprogramm „Berufliche Weiterbildung mit der Volkshochschule“

Sie überlegen, Ihre beruflichen Bildungsangebote aus allen Programmbereichen gebündelt in einem eigenen Programmheft sichtbar zu machen? Oder sie möchten Ihre Angebote für die berufliche Bildung gemeinsam mit benachbarten Volkshochschulen publizieren?



Nutzen Sie die Musterbroschüre „Berufliche Bildung an der Volkshochschule“. Die Programmvorlage im InDesign-Format können Sie in der Download Cloud des bvv herunterladen und mit Ihren eigenen Inhalten füllen. Die Musterbroschüre in der pdf - Variante können Sie in der rechten Navigationsleiste zur Ansicht downloaden.

vhespresso – ein Marketingtool für das Programmheft

Unter dem Titel vhespresso – klein, stark und gut, bieten rund 25 Volkshochschulen in Baden-Württemberg kleinformatige Kurse an und machen so aus der Not weniger Anmeldungen eine Tugend. Und das kommt an! vhespresso-Kurse finden v.a. im beruflichen Angebot statt. Leistungsmerkmale der Kurse sind: Durchführungsgarantie ab ein oder zwei Anmeldungen, kleine Gruppen bis max 5 Personen und kleine, kompakte Themen wie „Plakate mit InDesign“ oder „Einstieg ins IPad“. Die Kurse werden auf eine oder zwei Teilnehmer kalkuliert. Für die Kunden bedeutet das den Mehrwert: Lernen und buchen ad hoc. Ganz im Zeichen von micro-learning on demand. Marketingtools finden Sie im Downloadbereich.


Ihre Ansprechpartner
Joachim Rattinger
Tel: +49 89 510 80 13
Ingrid Solbeck
Tel: + 49 89 510 80 49