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EFQM 2017

04. September 2013

Wie kommt der Gedanke in die Form. Konzepte aktueller Kunst in der Praxis mit Steffi Müller und Klaus Dietl

Die Konzeptkunst der 1960er Jahre war ursprünglich radikal reduziert, minimalistisch und als Gegenbewegung zu den als „rauschhafte Malschweine" bezeichneten Protagonisten des Abstrakten Expressionismus gedacht.

Das Konzeptuelle hat das Kunstschaffen seither nicht mehr verlassen, aber viele Hybridisierungen, Übersprünge und Varianten hervorgebracht. Stephanie Müller, Textilkünstlerin, und der Maler Klaus Dietl lassen in ihren Gemeinschaftswerken die konzeptuellen Funken gerne von einer Disziplin in eine andere sprühen, um ein Drittes zu schaffen.


Im Workshop "Wie kommt der Gedanke in die Form" setzen wir uns mit aktuellen Positionen, Medienkunst und Performance auseinander, um zu untersuchen, was zuerst da war: der Gedanke oder die Form, die ihn anzieht?

Stephanie Müller studierte Soziologie, Kommunikationswissenschaft und Psychologie an der LMU München. 2009 Studium an der Akademie der Bildenden Künste, München.
Gründung des Textilkunst- und Performanceprojektes rag*treasure. Ausstellungen und Performances (München; Essen; Wien; Paris, London; Rom; San Francisco).

Klaus Erich Dietl hat an der Kunstakademie München Malerei (Horst Sauerbruch) und Kunsttheorie (Wolfgang Ullrich) studiert. Er arbeitet als Maler, Zeichner und Hörspielmacher. Als Mitglied des Kollektivs „kommando agnes richter“ untersucht er die Möglichkeiten künstlerischer Intervention.