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EFQM 2017

Förderprogramme zur Nutzung durch Volkshochschulen

Verschiedene Förderprogramme des Bundes und des Freistaats eignen sich neben der Nutzung der Arbeitsmarktförderinstrumente nach dem Sozialgesetzbuch, um bildungsbenachteiligte Personengruppen speziell bei ihrer Arbeitsmarktintegration zu unterstützen. Typische Förderprogramme sind der Arbeitsmarktfonds Bayern und der Europäische Sozialfonds Bund und Land.


Förderprogramme bedeuten nicht bares Geld zur Unterstützung einer Institution, sondern gewähren Zuwendungen für bestimmte Leistungen, i.d.R. die Durchführung von Maßnahmen und Projekten. Diese sind an Vergabe- oder Antragsverfahren gebunden, unterliegen Durchführungsbestimmungen und erfordern teilweise aufwändige Nachweise über die zweckbestimmte Verwendung der Fördermittel und Zielerreichung.


Arbeitsmarktfonds Bayern

Die Bayerische Staatsregierung hat im Jahr 1997 aus Privatisierungserlösen einen Arbeitsmarkt- und Sozialfonds aufgelegt. Für 2016 sind 8,2 Mio. Euro veranschlagt. Aus dem Arbeitsmarktfonds werden Maßnahmen zur Qualifizierung und Arbeitsförderung unterstützt. Zielgruppen der Förderung aus dem Arbeitsmarktfonds sind hauptsächlich Arbeitslose und von Arbeitslosigkeit bedrohte Personen. Detaillierte Informationen über die Fördermöglichkeiten im Arbeitsmarktfonds Bayern finden Sie auf der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration.

Der jährlich erscheinende "Förderleitfaden" gibt Aufschluss über die Förderschwerpunkte, Fördergrundsätze, Ansprechpartner/-innen und das Antragsverfahren. Anträge auf Förderung sind i.d.R. jährlich bis 30. April einzureichen.

Förderschwerpunkte:

  • Entwicklung und Erprobung innovativer Instrumente (Experimentiertopf) – Regionale Arbeitsmarktinitiativen
  • Maßnahmen zur Unterstützung von besonderen Personengruppen auf dem Weg in die Berufsausbildung und zum Berufsabschluss
  • Beschäftigungsfördernde Maßnahmen der Arbeitsweltbezogenen Jugendsozialarbeit (AJS)
  • Maßnahmen zur beruflichen Wiedereingliederung von Frauen.


Der ESF in Bayern und Deutschland

Der Europäische Sozialfonds (ESF) ist das wichtigste Förderinstrument der Europäischen Union, um die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen und die Beschäftigung zu fördern. Der ESF unterstützt Projekte in ganz Europa mit dem Ziel, Menschen für den jeweiligen Arbeitsmarkt zu qualifizieren. So wird gewährleistet, dass Menschen eine Arbeit finden, ihren Arbeitsplatz sichern und sich an eine immer schneller verändernde Arbeitswelt besser anpassen können.

Gefördert werden strukturschwache Regionen mit dem Ziel der Angleichung an strukturstarke Regionen. Aber auch starke Standorte wie Bayern werden unterstützt. Beiträge, die alle Mitgliedsstaaten entsprechend ihrer Leistungskraft einzahlen, verteilt der ESF bedarfsgerecht. So profitiert auch Bayern seit Jahrzehnten vom ESF und sichert die „regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung“.

Der ESF in Bayern:

Informationen über den ESF 2014-2020 in Bayern, die Schwerpunkte und Förderaktionen informiert der Fondsverwalter, das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration (StMAS).

ESF-Bundesprogramme:

Über den ESF 2014-2020 im Bund, das operationelle Programm (OP), die Schwerpunkte und ESF-Programme, sowie über Aufrufe und Ausschreibungen informiert die Bundesregierung.

Der bvv unterstützt die Beteiligung der Volkshochschulen an der Förderperiode 2014 bis 2020 mit Fortbildungen, Workshops, Webinaren und good practice Transfer.

ESF-Bayern Förderaktion 9.3 - Musterkonzept abrufbar

Der ESF Bayern fördert unter der Aktion 9.3. langzeitarbeitslose Menschen mit Migrationshintergrund, die bereits über Deutschkenntnisse und einen gesicherten Aufenthaltsstatus verfügen. Im "Förderleitfaden" finden Sie hierzu weiterführende Informationen.


Austattungsinvestitionen

Informationen über die Förderung für Ausstattungsinvestitionen beim Bayerischen StMWI finden Sie unter dem Register "Austattungen".

Ihre Ansprechpartner
Joachim Rattinger
Tel: +49 89 510 80 13
Ingrid Solbeck
Tel: + 49 89 510 80 49