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"Europa für Bürgerinnen und Bürger" 2014-2020

Die Europäische Union erscheint uns, den Europäern, manchmal unbegreiflich in seiner komplexen Struktur und sehr weit weg von unserem Alltag. Den Bürgerinnen und Bürgern Europa näher zu bringen, hat sich das Programm "Europa für Bürgerinnen und Bürger" 2014-2020 zum Ziel gesetzt.

Förderprogramm „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ 2014-2020

Beschreibung des Programms auf der Webseite der Europäischen Exekutivagentur: https://eacea.ec.europa.eu/europa-fur-burgerinnen-und-burger_de

Übersichtliche und detailiierte Informationen zur Antragstellung und Durchführung des Programms finden Sie auf der Webseite der deutschen nationalen Kontaktstelle Kulturpolitische Gesellschaft e.V.: http://www.kontaktstelle-efbb.de/ziele-des-programms

Schwerpunktthemen 2016–2020

Das Programm umfasst zwei Förderbereiche. Die Europäische Kommission bestimmt für jedes Jahr der Laufzeit des Programms »Europa für Bürgerinnen und Bürger« 2014–2020 Prioritäten, um auf aktuelle Herausforderungen und neue politische Entwicklungen eingehen zu können. Anfang 2016 wurden diese Prioriäten jahresübergreifend für die verbleibende Laufzeit 2016–2020 festgelegt. Somit können Antragsteller sich frühzeitig auf diese Schwerpunktthemen einstellen und diese in ihren Projekten aufgreifen. Im Förderbereich 1 gibt es eine Besonderheit: Zusätzlich zu den thematischen Prioriäten wurden für jedes Jahr Gedenkanlässe festgelegt, auf die in den Projekten eingegangen werden kann.

Die Berücksichtigung der Prioritäten in den beiden Förderbereichen kann zusätzliche Punkte in der Bewertung des Zuschussantrages bringen, ist jedoch nicht obligatorisch.


Förderbereich 1: »Europäisches Geschichtsbewusstsein«
    • Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung unter totalitären Regimen
    • Ausgrenzung und Verlust der Bürgerrechte in totalitären Regimen: Lehren für die Gegenwart
    • Demokratischer Wandel und Beitritt zur Europäischen Union
    • »Schlüsselmomente 2016«
Der Förderbereich 1 sieht eine Projekt- und Strukturförderung vor. Die Strukturförderung ist Vorhaben auf europäischer Ebene vorbehalten. Die Projektförderung steht prinzipell allen Einrichtungen offen. Projektföderung: http://www.kontaktstelle-efbb.de/ziele-des-programms/programmbereich-1/projektfoerderung/

Förderbereich 2: »Demokratisches Engagement und Partizipation«
Im Förderbereich 2 »Demokratisches Engagement und Partizipation« sind für Organisationen, Einrichtungen und lokale sowie regionale Behörden zwei Förderformen vorgesehen:

1.) Projektförderung: 2.) Strukturförderung:
Antragsfristen:
Die Antragstermine stehen weit im Voraus fest und sind in einem "Kalender" übersichtlich publiziert:
http://www.kontaktstelle-efbb.de/antraege-stellen/antragstermine/
  • Einreichungsfristen für Projekte im Förderbereich 1 „Europäisches Geschichtsbewusstein“ sind jährlich 01. März für Projekte, die zwischen 01. August im Antragsjahr und 31.01. im Folgejahr beginnen.
  • Die Einreichungsfristen für Projekte im Förderbereich 2 für „Bürgerbegegnungen“ und „Zivilgesellschaft" sind ebenfalls jährlich 01. März. Für Bürgerbegegnungen ist zusätzlich jährlich eine Antragstellung zum 01. September. Frist 1. März für Projekte, die zwischen  01.07. des Antragsjahres und 31.03. des Folgejahres beginnen. Frist 1.9. für Projekte, die zwischen 01.01. und 30.09. des Folgejahres beginnen.

Antragsverfahren:
Ausführliche Anleitungen für die Antragstellung sind bei der der Kontaktstelle für das Programm publiziert: Kulturpolitische Gesellschaft e.V.:
http://www.kontaktstelle-efbb.de/antraege-stellen/formulare/

Den Programmleitfaden mit ausführlichen Erläuterungen zu den Förderbedingen, den Zuschüssen und Auswahlkriterien finden Sie zum Download rechts oben auf dieser Seite sowie auf der Homepage der Exekutivagentur der Europäischen Kommission: https://eacea.ec.europa.eu/europa-fur-burgerinnen-und-burger_de

Registrierung für Antragsteller:
Für die Antragstellung ist eine Registrierung für ein EU-Login erforderlich (ehemals ECAS). Im zweiten Schritt ist die Registrierung Ihrer Organisation auf dem Participant Portal (ehemals URF) erforderlich (Login -> Register Organisation). Volkshochschulen, die sich bereits für das EU-Bildungsprogramm Erasmus+ registriert haben, müssen sich nicht erneut registrieren, aber ggf. ihr Organisationsprofil auf dem Participant Portal erweitern (Login -> Modify validated data).

Für die Registrierung der Einrichtung im Participant Portal müssen drei Dokuemnte hochgeladen werden:
  • Formblatt Rechtsträger (privat oder öffentlich)
  • Formblatt Finanzangaben
  • Nachweis der Rechtsfähigkeit ( Auszug aus Vereins- oder Handelsregister oder Bestätigung einer übergeordneten Behörde bei öffentlichen Einrichtungen)
  • Außerdem ist für Antragstellungen ab einem Zuschus von 60.000 Euro für private Einrichtungen eine Bonitätserklärung der Bank erforderlich.

Die Anleitungen finden Sie rechts zum Download!

Wir unterstützen Sie gerne bei der Registrierung und Antragstellung.