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EFQM 2017

Die neue Programmgeneration 2014 - 2020

Erasmus+ für Bildung, Jugend und Sport

Erasmus+ löst als neues Gesamtprogramm die sektorale Struktur der bisherigen EU-Bildungsprogramme ab und ist stattdessen nach Förderaktionen gegliedert - verbunden mit einer Sektor übergreifenden und auf Leitaktionen bezogenen Mittelbewirtschaftung. Die drei Leitaktionen werden als "Key-Actions" (KA) bezeichnet.



Die Verteilung des Gesamtbudgets auf die drei Key Actions (Leitaktionen):
Leitaktion (KA) 1 = 63% Leitaktion (KA) 2 = 28%Leitaktion (KA) 3 = 4,2%

Mindestbudgets für die Bildungssektoren:
Um den einzelnen Bildungssektoren auch künftig eine Beteilgung am EU-Bildungsprogramm zu sichern, wurden diese - als Ergebnis schwieriger Verhandlungen und engagierter Lobbyarbeit - mit Mindestbudgets ausgestattet. Insgesamt 77,5% des Finanzvolumens für Erasmus+ entfallen auf die allgemeine und berufliche Bildung (11.47 Milliarden Euro). Die vier Bildungssektoren partizipieren mit unterschiedlich hohen Anteilen. Die Erwachsenenbildung erreicht mit einem Anteil von 5% an Erasmus+ gegenüber bisher 4% am PLL annähernd eine Verdopplung des bisherigen Fördervolumens.


Erasmus (Hochschulbildung) 43%
Leonardo (Berufliche Bildung) 22%
Comenius (Schulbildung) 15%
Grundtvig (Erwachsenenbildung) 5%
Noch nicht zugeordnete Mittel 15%

Für Antragstellungen der Leitaktionen 1 und 2 für die Erwachsenenbildung und Berufliche Bildung ist in Deutschland die nationale agentur Bildung für Europa beim BIBB zuständig: www.na-bibb.de


Zur Teilnahme am EU-Bildungsprogramm Erasmus+ und aller weiteren EU-Förderprogramme ist die Registrierung der Einrichtung im sogenannten Participant Portal der EU erforderlich. Die Registrierung erfolgt in zwei Schritten und erfordert den Upload einiger Dokumente.

Registrierung für Antragsteller:
Für die Antragstellung ist eine Registrierung für ein EU-Login erforderlich (ehemals ECAS). Im zweiten Schritt ist die Registrierung Ihrer Organisation auf dem Participant Portal (ehemals URF) erforderlich (Login -> Register Organisation). Volkshochschulen, die sich bereits in der Vergangenheit für ein EU-Bildungsprogramm registriert haben, müssen sich nicht erneut registrieren, aber ggf. ihr Organisationsprofil auf dem Participant Portal erweitern (Login -> Modify validated data).

Für die Registrierung der Einrichtung im Participant Portal müssen drei Dokuemnte hochgeladen werden:
  • Formblatt Rechtsträger (privat oder öffentlich)
  • Formblatt Finanzangaben
  • Nachweis der Rechtsfähigkeit ( Auszug aus Vereins- oder Handelsregister oder Bestätigung einer übergeordneten Behörde bei öffentlichen Einrichtungen)
  • Außerdem ist für Antragstellungen ab einem Zuschus von 60.000 Euro für private Einrichtungen eine Bonitätserklärung der Bank erforderlich.

Die Anleitungen finden Sie oben rechts zum Download!