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EFQM 2017

Willkommen beim Programmbereich Beruf

Lebenslanges Lernen ist vor dem Hintergrund globalisierter Märkte und zunehmend digitaler Arbeits- und Produktionsweisen vor allem im Bereich der beruflichen Weiterbildung notwendig. Volkshochschulen in Bayern machen auch in der beruflichen Bildung verlässliche und sozialverträgliche Angebote.

Die Geschäftsstelle des Bayerischen Volkshochschulverbands unterstützt die Mitgliedseinrichtungen dabei mit vielfältigen Dienstleistungen: Prüfungsmarketing, Konzepttransfer, Erstellung von Arbeitshilfen, Fortbildung, Beratung, Qualitätsmanagement, Produktentwicklung. Unter dem Register Beruf finden Sie aktuelle Meldungen und Veranstaltungen aus der vhs-Berufswelt. 

Spannende Ergebnisse liefern drei Forschungsberichte

Die jährliche Verbandsumfrage des Wuppertaler Kreises, in dem 50 Weiterbildungseinrichtungen der deutschen Wirtschaft organisiert sind, gibt die weiterhin positive Stimmung der Branche wieder, allerdings schon seit 2012 mit zurückgehendem Optimismus. Grund dafür ist der anhaltend starke Rückgang der Nachfrage nach offenen Seminaren, die wohl immer mehr durch neue Lernformen ersetzt werden. http://vhs.link/tXP7MD.

Die alle zwei Jahre publizierte Bund-Länder-Studie „Bildung in Deutschland“ liefert erfreuliche Ergebnisse: Demnach bilden sich 51 % der Deutschen pro Jahr weiter, womit das Ziel der Bundesregierung von 50% Weiterbildungsbeteiligung erreicht ist. Der Anstieg seit den 2000er Jahren ist fast ausschließlich auf die Zunahme der betrieblichen Weiterbildung zurückzuführen. Weiterhin ist die Teilnahme an Weiterbildung stark von Bildungsstand, Erwerbsstatus und Herkunft abhängig, allerdings holt die Gruppe der Geringqualifzierten und der Älteren deutlich auf. http://vhs.link/R8xM7f.

Die im Auftrag des BMAS erstellte "Arbeitsmarktprognose 2030" liefert Aussagen zur Entwicklung von Arbeitskräfteangebot und -nachfrage bis zum Jahr 2030 in Deutschland, v.a. unter dem Fokus der Szenarien Zuwanderung und Digitalisierung. Die Studie rechnet mit positiven Wachstums- und Beschäftigungseffekten bei gelingender Integration der Zuwanderer, ebenso wie mit ein viertel Million zusätzlicher Jobs durch die Digitalisierung. Die Autoren empfehlen daher einen Ausbau der Integrationskonzepte einerseits und andererseits die Entwicklung der Erwachsenenbildung zu einer Säule des beruflichen Bildungssystems ausgebaut werden. Nur so könne den kontinuierlich steigenden Qualifikationsanforderungen in einer alternden Gesellschaft Rechnung getragen werden. http://www.economix.org/de/publikationen/d184.html

Trotz Bevölkerungszuwachs: Fachkräfteengpässe bleiben bestehen

Wenn sich das derzeitige Bildungs- und Erwerbsverhalten fortsetzt und die Arbeitszeiten nicht zunehmen, wird auch das mittelfristige Bevölkerungswachstum in Deutschland nicht ausreichen, um langfristig Engpässe im Anforderungsbereich der fachlich ausgerichteten Tätigkeiten zu vermeiden. Dies betrifft vor allem Personen mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung. Im hochqualifizierten Bereich nimmt das Arbeitskräfteangebot hingegen stärker zu als die Nachfrage nach Fachkräften für komplexe Spezialisten- und hochkomplexe Tätigkeiten. Dies ist ein Ergebnis der inzwischen vierten Erhebung der Qualifikations- und Berufsfeldprojektionen des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) und des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Die neuen Projektionen von BIBB und IAB richten den Blick unter besonderer Berücksichtigung der Zuwanderung Geflüchteter auf die Entwicklung des Arbeitsmarkts bis zum Jahr 2035. Nähere Informationen zum gemeinsamen Projekt von BIBB und IAB unter www.qube-projekt.de.

Jobwechsel und Strukturwandel beschleunigen sich

Die Digitalisierung der Arbeitswelt beschleunigt Jobwechsel und Strukturwandel in Deutschland. Die Zahl von Akademikerinnen und Akademikern nimmt zu, die Zahlen beruflich Qualifizierter und Geringqualifizierter nehmen ab, die Komplexität der auszuübenden Tätigkeiten steigt und die Bedeutung von Bildung und Weiterbildung wächst. Das sind erste zentrale Zwischenergebnisse des Forschungsprojekts "Polarisierung von Tätigkeiten in der Wirtschaft 4.0 - Fachkräftequalifikationen und Fachkräftebedarf in der digitalisierten Arbeit von morgen". Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) führt dieses Projekt im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) durch. Weitere Ergebnisse im Internetangebot des BIBB unter www.bibb.de/veroeffentlichungen/de/publication/show/id/8169

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