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EFQM 2017

Alphabetisierung für Asylsuchende "Alpha Asyl"

Neue Antragsformulare für das Förderprogramm Alpha Asyl - betrifft alle Anträge für Kurse mit Start ab Januar 2019!

Programmabwicklung bei der Regierung von Niederbayern:
http://www.regierung.niederbayern.bayern.de/aufgabenbereiche/1/alphaasyl/index.php

Informationen zum 17.12.2018: Das Förderprogramm Alpha Asyl wird vorerst bis 30.06.2019 fortgesetzt. Förderanträge für Kurse zum Start ab 14. Januar 2019 können fortlaufend auf neuen Formularen (vgl. Download) bei der Regierung von Niederbayern eingereicht werden.

Bitte reichen Sie die Vorlage für das Ersuchen um Erteilung der Zustimmung zum vorzeitigen Maßnahmebeginn (vgl. Download) mit Ihren Antragsunterlagen ein, damit Sie Ihre Alpha Asyl Kurse wie geplant starten können!

Für eine weitere Fortführung des Förderprogramms ist die Verabschiedung des bayerischen Doppelhaushaltes 2019/2020 erforderlich. Die notwendigen Haushaltsmittel für Alpha Asyl sind im Haushaltsentwurf des zuständigen Innenministeriums eingestellt. Wir informieren Sie erneut, sobald der bayerische Landtag den Beschluss für den Haushalt 2019/2020 gefasst hat. Die erste Lesung im Landtag wird bereits im März 2019 erwartet. Der Haushaltsbeschluss wird voraussichtlich im Juni 2019 erfolgen.

Achtung: Ab sofort dürfen Anträge mit allen Anlagen nur mehr schriftlich auf dem Postweg bei der Regierung von Niederbayern eingereicht werden. Die Antragunterlagen werden dort eingescannt für die Anlage einer elektronischen Akte. Jeder Antrag ist einzeln zu senden (bitte legen Sie nicht mehrere Anträge in einen Umschlag). Bei Nachlieferungen ist ausnahmslos das Aktenzeichen des betreffenden Antrages deutlich sichtbar auf den Unterlagen zu vermerken.

Es gelten die Fördereckpunkte zum 01.01.2018 (rechts zum Download).

Änderung zum 01.07.2018: Im Zuge der Kabinettsumbildung im März 2018 ist die Zuständigkeit für das Förderprogramm Alpha Asyl vom StMAS zum StMI verlagert worden. Bitte verwenden Sie ab sofort die neuen Antragsformulare und Vorlagen (rechts zum Download). Bei sämtlichen Publikationen veröffentlichen Sie bitte diesen neuen Förderhinweis: Dieses Projekt wird vom Bayerischen Staatsministerium des Innern und für Integration gefördert mit dem Logo des StMI, hier zum Download: https://download.vhs-bayern.de/index.php/s/e43s9o1rYbDQ5DF

Änderung zum 01.01.2018:
  • Neu: In Nr. 6.3 der Fördereckpunkte wurde ein neuer Satz 4 mit folgendem Wortlaut eingefügt: „Im Fall eines vorzeitigen Kursabbruchs kommt eine Förderung nur in Betracht, wenn mindestens 60 UE tatsächlich durchgeführt wurden.“
  • Aktualisierte Personaldurchschnittskosten ergeben ab Endstufe EG 10 die Pauschale i.H.v. 40 Euro pro Projektleiterstunde.
  • Trägerrundschreiben der Regierung von Niederbayern (rechts zum Download).
  • Das Förderprogramm Alpha Asyl wird bis 31.12.2018 fortgesetzt.
  • Anträge werden bei der Regierung von Niederbayern eingereicht.
  • Seit 01.01.2017 sind ausschließlich die neuen Antragsformulare zu verwenden.
Änderung rückwirkend zum 01.02.2017:
  • Hinzuziehung von anerkannten Asylbewerber/-innen, wenn zum Zeitpunkt des Kursbeginns und während des gesamten Kursverlaufs mind. 5 förderfähige TN anwesend sind. Förderfähige TN sind solche, deren Asylverfahren zum zeitpunkt ihres Eintritts in den Kurs noch nicht abgeschlossen ist (Asylsuchende / Aufenthaltsgestattung) oder deren Asylantrag bereits abgelehnt wurde (Geduldete / Fiktionsbescheinigung nach § 81 Abs.3 Satz 2 AufenthG: fiktive Aussetzung der Abschiebung), sofern diese Leistungen gemäß §1 Asylbewerberleistungsgesetz (§ 1 AsylbLG) beziehen.
Änderungen zum 01.01.2017:
  • Einführung einer Projektleitungspauschale für: 100 UE-Kurse = 10 Stunden, 200 UE-Kurse = 15 Stunden, 300 UE-Kurse = 20 Stunden à 40 Euro (die Vergütung der Person, die für die Projektleitung benannt wird, muss tatsächlich mindestens 40 Euro pro Zeitstunde betragen; Ansonsten wird die niedrigere Vergütung pro Stunde gemäß der tatsächlichen Eingruppierung laut Tabelle der Personaldurchschnittskostensätze als förderfähig anerkannt - 40 Euro pro Zeitstunde sind ab Endstufe Entgeltgruppe 10 TVÖD gegeben; Es sind keine rechnerischen Nachweise über die Vergütung einzureichen. Die Förderung erfolgt pauschaliert. Die aufgewendeten Stunden für die Projektleitung sind mit Datum und Uhrzeiten auf einem Formblatt in Stichworten beim Verwendungsnachweis zu dokumentieren.
Die Förderung erfolgt pauschal i.H.v. 90% für folgende Kosten:
  • Honorare für Unterricht (pro 1 UE = tatsächlicher Honorarsatz, bis zu 35 Euro)
  • Honorare für soz.päd. Stunden (pro 1 UE = tatsächlicher Honorarsatz, bis zu 35 Euro)
  • Förderung der Projektleitung mit pauschal 40 Euro pro Zeitstunde im Umfang von 10 Stunden für 100 UE-Kurse, 15 Stunden für 200 UE-Kurse, 20 Stunden für 300 UE-Kurse (die Vergütung der Person, die für die Projektleitung benannt wird, muss mindestens 40 Euro pro Zeitstunde betragen; dies ist ab Endstufe Entgeltgruppe 10 TVÖD der Fall. Ansonsten wird die niedrigere Vergütung pro Stunde gemäß der tatsächlichen Eingruppierung laut Tabelle der Personaldurchschnittskostensätze als förderfähig anerkannt.
  • Lehr- und Lernmaterial (pro 1 UE = 5,00 Euro)
  • Verwaltungspauschale i.H.v. 12% der o.g. Kostenpositionen
Der (kalkulatorische) Eigenteil i.H.v. 10% darf nicht durch Drittmittel ersetzt werden (z.B. Spenden, kommunale Zuschüsse, TN-Gebühren o.ä.)

Nicht gefördert werden Mieten für Räumlichkeiten sowie Fahrtkosten für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer oder sonstige oben nicht aufgeführte Kosten. Für die Finanzierung der nicht förderfähigen Kostenpositionen können aber sehr wohl kommunale Mittel oder Zuwendungen von privater Seite eingesetzt werden. Allerdings keine Teilnahmegebühren. Ausgaben und Einnahmen für nicht förderfähige Kosten, wie z.B. Fahrtkosten für TN oder Mietkosten, sind nicht im Rahmen der Projektförderung abzuwickeln. Weder werden die Ausgaben noch die Einnahmen angegeben - weder auf den Formularen für den Antrag noch für den Verwendungsnachweis. Viele Volkshochschulen erhalten von ihren Landkreisen, Städten und Gemeinden oder von privater Seite entprechende Zuschüsse, um die nicht förderfähigen Kosten zu decken.

Wichtige Fördereckpunkte:
  • Zielgruppe: alle Ausländer ab dem vollendeten15.Lebensjahr, die leistungsberechtigt nach §1 Asylbewerberleistungsgesetz (§1 AsylbLG) sind. Hierzu gehören Flüchtlinge und Asylsuchende vor Abschluss des Asylverfahrens zum Zeitpunkt des Eintritts in den Kurs sowie Geduldete, unabhängig vom Herkunftsland, ausgenommen Teilnehmer/-innen aus sicheren* Herkunftsländern.
  • Kursumfang: standardisierte Kurse mit 300, 200 oder 100 UE (ausgefertigte Vorlagen für Konzept und Antrag in Word bzw. Excel rechts zum Download - bitte vor Absenden prüfen!)
  • Sozialpädagogische Betreuung: max. 50 UE bei einem Kursumfang von 300 UE, max. 40 UE bei einem Kursumfang von 200 UE und max. 30 UE bei einem Kursumfang von 100 UE
  • Projektleitungspauschale im Umfang von 10 Stunden für 100 UE-Kurse, 15 Stunden für 200 UE-Kurse, 20 Stunden für 300 UE-Kurse
  • Mindestanzahl TN: 5, keine Obergrenze
  • Abwicklung: Regierung von Niederbayern, die seit 1.1.2013 bereits für das bekannte Alpha+ Programm des StMBW zuständig ist
  • Förderverfahren und Formulare: analog zur bekannten Alpha+ Förderung mit vorgefertigten standardisierten Antragskonzepten (rechts zum Download)
  • Qualifikationen des Lehrpersonals: analog zur bekannten Alpha+ Förderung (vgl. Fördereckpunkte)
  • Durchführung: analog zur bekannten Alpha+ Förderung mit Lernstandserhebung und Dokumentation (Formblatt Lernstandserhebung rechts zum Download)
*) nicht förderfähige sichere Herkunftsländer sind: Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Mazedonien, ehemalige jugoslawische Republik, Serbien, Montenegro, Senegal und Ghana.

Hinweis:
Die sozialpädagogische Betreuung umfasst keine praktischen Hilfen, sondern dient ausschließlich der Auflösung von Lernblockaden, Bearbeitung von Lernhemmnissen, Verbesserung des Lernverhaltens und der Kommunikationsfähigkeit u.ä. Da im Unterscheid zur Alpha+ Förderung die praktischen Alltagshilfen nicht erlaubt sind, wird es vermutlich nur im Einzelfall möglich sein, ehrenamtliche Asylhelfer/-innen für die soz.päd. Stunden einzusetzen!

Qualifikation der Lehrkräfte:
Voraussetzungen sind ein pädagogisches Studium oder ein Studium aus dem Sprachenbereich (DaZ/DaF, alternativ eine andere Sprache) sowie die Maßnahme bezogene Qualifikation: entweder Zertifikat der Basisqualifizierung oder BAMF-Zulassungsbescheid für Alphabetisierungskurse (Voraussetzung: additive Zusatzqualifizierung Alphabetisierung, kurz: ZQ Alpha).
Sehr gut geeignet sind Kursleiter/-innen mit Lehramtsstudium, diese dürfen i.d.R. sofort unterrichten, sofern sie sich verbindlich zur Basisqualifizierung anmelden und diese noch während der Laufzeit des geförderten Kurses beginnt. Außerdem sind alle Kursleiter/-innen geeignet, die über die Zulassung des BAMF für Integrationskurse verfügen und bereits zur additiven ZQ Alpha angemeldet sind.

Registrierte und angemeldete Nutzer/-innen finden rechts zum Download eine ausführliche Checkliste - Schritte zur Antragstellung:
  • Die ausführliche Checkliste finden Sie oben rechts zum Download.
  • Sie laden sich die Antragsunterlagen (Konzept und Antrag) für 100, 200 oder 300 UE herunter, vervollständigen diese mit Ihren vhs-spezifischen Angaben und passen die Anzahl der soz.päd. UE an sowie die Honorarsätze (in den vorgefertigten Anträgen sind für Honorare 35 Euro pro UE angesetzt) und Sie prüfen, ob die Vergütung für das Projektleitungspersonal gemäß Eingruppierung laut der Tabelle der Personaldurchschnittskosten mind. 40 Euro pro Stunde beträgt, ansonsten kalkulieren Sie bitte die niedrigere Vergütung anhand der tatsächlichen Entgeltgruppe. Die anzupassenden Eingaben finden Sie im Einzelnen weiter unten.
  • Sie senden die Antragsunterlagen (Konzept, Antrag, Honorarbestätigung, ERsuchen um vorzeitigen Maßnahmebeginn) mindestens zwei Wochen vor dem geplanten Kursbeginn digital in den Formten Word und Excel per E-Mail und zusätzlich unterzeichnet postalisch an die Regierung von Niederbayern (vgl. Adresse unten).
  • Sie fügen den Antragsunterlagen die Kopien der Qualifikationsnachweise des geplanten Lehrpersonals bei sowie ein Ersuchen um Zustimmung zum vorzeitigen Maßnahmebeginn für Ihre beantragten Kurse (vgl. Vorlage rechts zum Download).
  • Weil der kurzfristige Postversand oftmals nicht funktioniert, scannen Sie bitte in eiligen Fällen die unterzeicheten Antragsformulare, das Ersuchen um vorzeitigen Maßnahmebeginn sowie auch die Qualifikationsnachweise der Lehrkräfte ein und senden die eingescannten Unterlagen ebenfalls per E-Mail an die Regierung von Niederbayern (vgl. Adresse unten).
  • Sie erhalten binnen weniger Tage - rechtzeitig zum Start Ihrer Kurse - die Genehmigung zum vorzeitigen Maßnahmebeginn und etwas später die Bewilligung.
  • Bitte senden Sie Ihre Anträge (Konzept in Word und Antrag in Excel) gerne vorab an Hella Krusche, um ggf. offene Fragen zu klären: hella.krusche@vhs-bayern.de
Registrierte und angemeldete Nutzer/-innen finden rechts zum Download zahlreiche Unterlagen - Bitte ergänzen Sie die Antragsformulare und passen Sie die Daten an:
Vervollständigen Sie bitte Ihre vhs-spezifischen Adress- und Bankdaten im Konzept und im Antrag. In den vorgefertigten Formularen sind die jeweiligen Höchstsätze eingetragen und kalkuliert. Passen Sie bitte die Anzahl der von Ihnen beantragten soz.päd. UE an und die Höhe der von Ihnen gezahlten Honorare und die Vergütug des Projektleitungspersonals. Zu prüfen und ggf. anzupassen sind im Einzelnen:
  • Antrag (Excel): 1. Tabellenblatt Grunddaten (Adressdaten, Bankverbindung, Beginn und Ende, Anzahl TN und Anzahl soz.päd. UE)
  • Antrag (Excel): 2. Tabellenblatt: Kostenpositionen 1, 2 und 3 (Höhe der Honorare, Höhe der Vergütung für Projektleitung)
  • Konzept: ganz oben Adresseingaben, Beginn und Ende, optional erster Absatz
  • Konzept: Punkt 4, Name der Projektleitung
  • Konzept: Punkt 5, Anzahl der soz.päd. UE
  • Konzept: Schlussbemerkung, ungefähre Angaben zur geplanten zeitlichen Verteilung des Unterrichts und Angaben zur Qualifikation des Lehrpersonals
  • Formular zur Bestätigung der Honorare/Vergütung: Setzen Sie im Formular zur Bestätigung der Honorare/Vergütung das Häkchen, wenn Sie 35 Euro Honorar tatsächlich zahlen oder tragen Sie die Höhe des Honorars pro UE (45 Min.) ein; Setzen Sie beim Projektpersonal das Häkchen bei 40 Euro ab Entgeltgruppe 11 oder tragen Sie gemäß der tatsächlichen Eingruppierung die Personaldurchschnittskosten laut Tabelle ein.
  • Ersuchen um Vorbeginn: kopieren Sie bitte den kurzen Text aus der beigefügten Vorlage in Ihre Briefvorlagen und ergänzen Sie Name der vhs, Beginn und Ende des beantragten Kurses.

Wichtige Hinweise zur Durchführung:
  • Teilnehmerliste sorgfältig führen (keine Unterschrift der TN erforderlich, ausschließlich Unterschrift der Projekt- bzw. vhs-Leitung)
  • Die aufgewendeten Stunden für die Projektleitung sind auf einem Formblatt mit Datum und Uhrzeiten in Stichworten zu dokumentieren.
  • Klassenbuch Deckblatt (alle Namen der vhs-Projektbeteiligten und Kursleiter/-inenn eintragen und mit Kürzel versehen)
  • Klassenbuch-Seiten (bitte die Kursleiter/-innen dringend verpflichten, die Klassenbucheinträge sorgfältig vorzunehmen und ihnen ausreichend Kopien in die Hand geben!)
  • Lernstanderhebungen zu Beginn und zum Ende des Kurses durchführen lassen (Bestimmung und Zuordnung der Kompetenzniveaus der TN gemäß Alpha Levels 1 bis 3)
  • Aktualisierte Anleitung für Kursleiter/-innen - angepasst für Alphakurse für Asylsuchende - an diese weitergeben bzw. den Download-Link!
  • Formblatt für Lernstandserhebung für Kursleiter/-innen an diese weitergeben mit der dringenden Verpflichtung, die Alphs-Kurzdiagnostik oder den Kurz-Test pro TN durchzuführen und die Anleitung aufmerksam zu lesen!
Download-Link für die aktualisierte Anleitung für Kursleiterinnen und Kursleiter mit sämtlichen Anlagen: https://download.vhs-bayern.de/index.php/s/rp7obKbHCbye6pe

Zuständig für die Abwicklung:

Regierung von Niederbayern
Sachgebiet 13
Gestütstrasse 10
84028 Landshut

Markus Neumayer
Tel.: 08 71 / 8 08-16 03

E-Mail: markus.neumayer@reg-nb.bayern.de

Sascha Brügger
Tel.: 08 71 / 8 08-16 65

E-Mail: sascha.bruegger@reg-nb.bayern.de




Die Förderung im Zeitraum 3. Mai bis 31. Dezember 2016:
  • Für die Alphabetisierung von Asylsuchenden in der Zweitschrift Deutsch hat das StMAS 4 Mio Euro Fördermittel für das Jahr 2016 bereitgestellt
  • Laufzeit des Förderprogramms: 3. Mai bis 31. Dezember 2016
  • Letzter möglicher Kurstag: 28. Februar 2017
  • Kurse starteten noch im Jahr 2016
  • Anträge wurden bis spätestens Mitte November 2016 gestellt
  • Zuwendungsbescheide wurden bis Ende November ausgefertigt
  • Auszahlungsanträge (Mittelabrufe) wurden bis Anfang Dezember 2016 angefordert
  • Auszahlungen für Kurse, die über den 31.12.2016 hinaus dauern - maximal bis 28.02.2017 - erfolgten mit Fälligkeit zum Stichtag 31.12.2016.
Änderung der Fördereckpunkte zum 01.09.2016:
Mit Rückwirkung zum 01.09.2016 haben sich die Förderkonditionen geändert: analog zum Förderprogramm Alpha+ wird für Unterricht und soz.päd. Betreuung pro UE (45 Min.) ein Honorarsatz bis zu 35 Euro i.H.v. 90% gefördert - einschließlich Fahrtkosten für die Lehrkräfte/ Sozialpädagogen, die auf den Honorarsatz pro UE umgelegt werden müssen. Allerdings wird nur der tatsächlich vereinbarte Honorarsatz gefördert (vgl. S. 6 der Fördereckpunkte sowie Formblatt zur Bestätigung des vereinbarten und kalkulierten Honorarsatzes im Download). Bei festangestelltem Lehrpersonal werden die Personaldurchschnittskosten pro Stunde (ohne Umrechnung von 60 auf 45 Minuten!) je nach zutreffender Entgeltgruppe angesetzt (vgl. Tabelle zum Download) - allerdings gilt auch hir die Obergrenze von max. 35 Euro pro UE. Die Förderung erfolgt weiterhin pauschaliert. Die Verwendungsnachweise werden anhand der angesetzten Kostenpauschalen erstellt und geprüft.

Erläuterung zur Aufforderung für Auszahlungsanträge (Mittelabrufe) 2016:
Die Regierung von Niederbayern hat am 20. Oktober damit begonnen, Mails an alle Projektträger zu versenden mit dem Formular für den Mittelabruf = Auszahlungsantrag. Wie angekündigt ist dieser Auszahlungsantrag sehr einfach gehalten. Wir erläutern ihn nachfolgend. Betroffen sind alle Kurse, für die der Termin für den Verwendungsnachweis zu spät liegt für eine Mittelauszahlung noch in 2016:
  • Das Formular für den Auszahlungsantrag finden sie rechts zum Download mit Kommentaren. Bitte verwenden Sie das Formular, welches Ihnen per Mail von der Regierung zugesandt wurde/wird.
  • Das Excel-Formular umfasst zwei Tabellenblätter:
    • im ersten Tabellenblatt (Antrag) müssen Sie Ihre Kontaktdaten einfügen, das Az (Aktenzeichen Ihres Zuwendungsbescheides), das Datum des Zuwendungsbescheides sowie das Datum für Beginn und Ende Ihres geförderten Kurses laut Zuwendungsbescheid. Tragen Sie das tatsächliche Endedatum Ihres Kurses ein. Weil das Ende der Kurse ggf. nach dem Ende des Programms liegt (31.12.2016) hat die Regierung im Kommentarfeld die Verweise auf die ANBest-P bzw. ANBest-K eingefügt (s.o.).
    • im ersten Teil des zweiten Tabellenblattes (Seite 2) tragen Sie unter den Positionen 1, 2 und 3 die laut Zuwendungsbescheid bewilligte Anzahl UE Ihres Kurses ein multipliziert mit den Honorarsätzen:
      • Pos. 1 Bildungspersonal = bewilligte Anzahl Kurs-UE (100, 200 oder 300) x Honorarsatz
      • Pos. 2 Sozialpädagogische Betreuung = bewilligte Anzahl soz.päd. UE (für 100 UE-Kurse = max. 30, für 200 UE-Kurse = max. 40, für 300 UE-Kurse = max. 50) x Honorarsatz
      • Pos. 3 Ausstattungsgegenstände / Lehr- und Lernmaterial = bewilligte Anzahl Kurs-UE x 5 Euro
      • Der Rest ermittelt sich durch Hinterlegung von Formeln ohne weitere Eingaben
    • im zweiten Teil des zweiten Tabellenblattes (Seite 2) "Finanzierung der Maßnahme" tragen Sie als erstes Position 4 ein "beantragte Landesmittel"; die Formel ist in meiner Vorlage hinterlegt, übernehmen Sie diese einfach oder berechnen Sie 90% der zuschussfähigen Gesamtausgaben manuell, vgl. Spalte I / Zeile 21; Eintrag der Formel: =I21/100*90 oder =I21*0,9 im Eingabefeld unter Pos. 4. Als zweites tragen Sie die Eigenmittel ein = 10% der zuschussfähigen Gesamtausgaben, vgl. Spalte I / Zeile 21. Zur Kontrolle: die Summe 1 bis 4 ist gleich der Summe der zuschussfähigen Gesamtausgaben, vgl. Spalte I / Zeile 21. Gibt es hier eine Abweichung, liegt ein Fehler vor.
Erläuterung zu den einzutragenden pauschalierten Honorsätzen für Kurse mit Beginn vor dem 01.09.2016 und nach dem 01.09.2016:
  • Für Kurse, die vor dem 01.09.2016 begonnen haben, wurden die Zuwendungsbescheide auf Basis der bis 31.08.2016 gültigen Fördereckpunkte ausgestellt. Dies bedeutet, dass die Einheitspauschalen in Höhe von 29.50 Euro für Unterricht und soz.päd. UE im Auszahlungsantrag einzutragen sind!
  • Für Kurse, die am oder ab 01.09.2016 begonnen haben/beginnen, wurden/werden die Zuwendungsbescheide auf Basis der ab 01.09.2016 geltenden Fördereckpunkte ausgestellt. Dies bedeutet, dass die von Ihnen an die Regierung auf dem Formblatt "Honorarbestätigung" gemeldeten Honorarsätze einzutragen sind (bei festangestelletem Lehr- und Betreuungspersonal ggf. gemeldete Personaldurchschnittskostensätze).
  • Bitte achten Sie genau darauf, für welche Kurse (vgl. Akenzeichen) Sie zum Auszahlungsantrag aufgefordert werden.
Erläuterung zum Auszahlungsantrag im Hinblick auf die bereits angefallenen und zu erwartenden Unterrichtseinheiten:
Je nach dem, wie weit die Kurse bereits fortgeschritten sind, können Sie einschätzen, ob Sie die beantragten und bewilligten Unterrichtseinheiten auch tatsächlich bis zum bewilligten Kursende, max. 28.02.2017, tatsächlich durchführen. Eine Unterschreitung der Anzahl der bewilligten Unterrichtseinheiten ist immer nur mit vorheriger Genehmigung der Regierung möglich. Bei 100 UE-Kursen kann eine Unterschreitung die Förderung des gesamten Kurses gefährden! Eine Unterschreitung von 200 oder 300 UE würde zwar nicht die grundsätzliche Förderfähigkeit gefährden, ist aber unbedingt genehmigungspflichtig. Besondere Sorgfalt ist bei der tatsächlich zu erwartenden Durchführung der bewilligten soz.päd. UE erforderlich! Oftmals wird vorsorglich die maximal mögliche Anzahl UE beantragt (und bewilligt) und es stellt sich im Kursverlauf heraus, dass nur ein Bruchteil auch tatsächlich durchgeführt wird. Wenn Sie bereits zum Zeitpunkt des Auszahlungsantrages wissen, dass Sie von den bewilligten soz.päd. UE weniger als bewilligt durchführen werden, so beantragen Sie die Auszahlung auch nur für die zu erwartende Anzahl soz..päd. UE.

Der Auszahlungsantrag ersetzt nicht den Verwendungsnachweis!
Die Prüfung des Verwendungsnachweises ergibt, ob Sie alle zur Auszahlung bentragten UE für Unterricht und soz.,päd. Betreuung ordnungsgemäß durchgeführt haben. Ergibt die Prüfung des Verwendungsnachweises eine niedrigere Anzahl der UE als mit Auszahlungsantrag angegeben, müssen Sie den entsprechenden Anteil der bereits erhaltenen Fördermittel zurückzahlen - und zwar mit Verzinsung! Bitte unterschätzen Sie die Zinsen nicht, die auf jeden Euro Fördermittel erhoben werden, den Sie zurückzahlen müssen! Im Rückzahlungsfall werden die Zinsen ab dem Datum des Eingangs der Fördermittel auf Ihrem Konto berechnet.